4 Fehler bei der Namenswahl

September 2017 · Guido Boyke

Einen guten Namen für das eigene Start-up zu finden, kann eine ziemlich langwierige Geschichte sein. Zumindest sollte man versuchen, ein paar Fehler nicht zu machen, die später nur noch schwer zu beheben sind.

Fehler 1: Zu originell sein wollen

Gerade wenn man mit ein paar Freunden zusammen sitzt, um sich bei einem gemeinsamen Brainstorming ein paar Namensideen um die Ohren haut, kommen die schlechtesten Ideen heraus. 99% der Ideen sind einfach Schrott, da sie einfach viel zu sehr um die Ecke gedacht sind.

Es gibt natürlich auch Menschen, die null kreativ sind. Die greifen dann zu Internetseiten, die Ihnen Vorschläge für Ihren Firmennamen machen. Dann kommen so schöne Sachen raus wie: Blablamundo oder irgendwasscout. Das ist Kreativität per Schablone.

Fehler 2: Markenrechte ignorieren

Man sollte einen Blick in das Unternehmensregister und in die Einträge des Patent- und Markenamtes werfen. Nur weil eine Domain noch frei ist, heißt das nicht automatisch, dass es keine eingetragenen Markenrechte gibt.

Einen eigenen Firmennamen als Marke einzutragen, ist nicht sehr teuer und ist schon ab 300 Euro möglich.

Fehler 3: Domainnamen falsch wählen

Zu jedem Start-up gehört natürlich eine coole Domain. Ab besten eine .com-Domain, aber die sind schon oft vergriffen. Dann hat man vier Möglichkeiten: Domain kaufen, andere Endung wählen (.io, Länderdomain), anderen Namen wählen, oder Domain erweitern.

Fehler 4: Am Kunden vorbei planen

Habt Ihr ein Zielpublikum, welches eher etwas älter ist, kann es sinnvoll sein, auf englische Bezeichnungen zu verzichten. Auch die Englischkenntnisse des Durchschnittsbürgers werden gerne etwas überschätzt.

So bedeutet das hierzulande bekannte „Public Viewing" in Amerika „Leichenbeschau". Es gibt im englischen auch keinen „Beamer", kein „Handy" und keine „Basecap".

Letzter Tipp – Persönlich bin ich der Meinung, dass der Name oft gar keine so große Rolle spielt, wie man selbst oft meint. Alliterationen finde ich gut, da sie wohlklingend sind und sich leicht merken lassen (z.B. Bruno Banani), oder auch bildhafte Namen (z.B. mailchimp).

My two cents.

Guido Boyke

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